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von Dirk / sc10.de

Bereits am Vortag konnte ich auf der NORC facebook Seite studieren, dass am Samstag ab zwölf Uhr mittags Training in Gruppen stattfindet, was ich nicht so sehr mag, weshalb ich mich recht früh in Duisburg auf den Weg machte, um von zehn bis zwölf möglichst viel vom freien Training zu haben. Auf dem Weg regnete es, aber immerhin war es trocken, als ich ankam. Um 10:00 war ich bestimmt nicht da und ich war auch nicht der Erste im Fahrerlager.

Auf der Strecke fuhr überhaupt nur ein Fahrzeug, der Kunstrasen war sehr feucht und rutschig. Es sah auch nicht so aus, als ob der bald trocknen würde, dazu fehlte die direkte Sonneneinstrahlung. Schade, für meinen Team Associated SC10 Short Course Truck als auch für den Basher BSR BZ-222 2WD Buggy hatte ich ausschließlich gelbe Schumacher Minipin Hinterräder dabei.

Rutschige Angelegenheit, in Duisburg mag ich den staubigen Lehm und kann mit meinen Pro-Line Blockkade oder Hole-Shot Reifen dem ein oder anderen Angereisten davonfahren, aber für diese Verhältnisse fehlt mir Erfahrung wie auch die optimalen Reifen, die übrigens alle vergebens suchten, dBoots Multbyte wären eventuell ganz gut gewesen.

Ich hatte aber wesentlich schwerwiegendere Nöte als Reifenfragen. Der von mir von vornherein für dieses Rennen auf Troisdorfer Kunstrasen gekaufte und mit Mittelmotor aufgebaute Basher Beetle verliert nach einer Runde den hinteren linken unteren Querlenker aus seiner Halterung, also exakt der Schaden, der ihm im letzten Lauf des Duisburger NORC Rennens am Übersprung zugefügt wurde. Ich dachte, ich hätte den Schaden behoben, doch der hintere Querlenkerhalter ist weiterhin die Achillesferse des Buggys. Mit diesem Wackelkandidaten möchte ich lieber nicht in der Fun-Klasse starten.


Freies Training

Dumm, dass ich nicht den Traxxas Slash HotRod als Reservefahrzeug mithabe. Mich von der Fun-Klasse abzumelden, wäre auch eine Option gewesen, aber nur alle zwei Stunden sechs Minuten Short Course fahren? Glücklicherweise habe ich noch ein fahrfertiges Modell im Kofferraum des Skoda, nämlich den Pro-Line Pro-2 Short Course Truck. Nach kurzem Hin und Her entscheide ich, dass der SC10 entgegen der Grundüberlegung für dieses Wochenende nicht in SC 2WD Stock, sondern in Fun und der Pro-2 stattdessen in SC 2WD Stock antritt.


Startnummer 1 Pro-Line Pro-2 in SC Stock und mit Startnummer 2 Team Associated SC10 in Fun hier noch als Short Course Truck vor dem Radikalumbau

Trotz Bastelei kann ich noch ein wenig vom freien Training mitnehmen. NORC-Boss und Hausherr Oberpaniker Guido befindet, dass das freie Training trotz vieler Pilotinnen und Piloten auf dem Fahrerstand zivilisiert ablläuft, sofern auch einige Helfer auf der Strecke sind und schiebt das gezeitete Training nach hinten. Mit meiner Bastelei kommt mir das engegen, aber von 14:00 bis 16:00 Uhr wird dann doch in Gruppen trainiert.


Begrüßung/Fahrerbesprechung

Nach kurzer Berüßung/Fahrerbesprechung beginnt um 16:00 der einzige samstägliche bzw. erste von fünf Durchgängen des Wochenendes. In der Fun-Klasse fährt der 17,5T SpeedPassion motorisierte SC10 (mit der Startnummer 2) 6 Runden in 6:07,567 (Vierter in Gruppe 7) und in SC Stock der 13,5T SpeedPassion motorisierte Pro-2 ebenfalls 6 Runden, benötigt dafür 6:08,269 (Fünfter in Gruppe 11), beide mit bester Runde zwischen 52 und 53 Sekunden. Damit ist dann auch mein realistisches Ziel für das Wochenende definiert: 7 Runden bzw. schnellste Runde unter 50 Sekunden.


In der Fun-Klasse wie immer eine bunte Mischung lustiger Fahrzeuge

Als Zehnter der Rangliste nach Lauf 9 (Duisburg) wurde ich nicht in die bessere Stock-Gruppe 10 eingeteilt, sondern mit der Startnummer 1 in die zweitbeste Gruppe 11. Nach dem Durchgang wird nicht mehr viel trainiert, alle sind gespannt auf die Sachpreisverlosung und in der Dämmerung baue ich den in Fun startenden Team Associated SC10 Short Course Truck um zum Tarnkappenbomber, ähnlich Juni 2014, als ich meinen ersten und einzigen NRW Offroad Cup Medaillenplatz knapp vor Patty errang.


Sachpreisverlosung

Die Sachpreisverlosung war sehr erfreulich, für mich ein Thundertiger Basecap, ein Absima-TeamC sowie ein Pro-Line Shirt und ein siebenteiliges Associated FactoryTeam Inbusdreher Set metrisch/zöllig. Das Set ist bildschön und passt hervorragend zu meinen beiden vorhandenen zölligen Sechskantschlüsseln, nur habe ich leider bereits sämtliche Maße von HPI (metrisch) bzw. Thundertiger (zöllig).

Nach einigen Erfrischungen der Marke König ziehe ich mich mit meinen Spielzeugautos zurück in den Skoda, man muss früh schlafen, wenn man sportlich etwas erreichen will. Ein wenig hat es noch geregnet am Abend, in der Nacht war es ruhig, lassen wir uns von den Streckenverhältnissen Sonntag früh überraschen.


Startaufstellung Fun-Gruppe 6

Der Tarnkappenbomber muss vor dem ersten sonntäglichen bzw. zweiten von fünf Durchgängen getestet werden, vorne mit gelben Schumacher Cut Stagger Low Profil Reifen. Der zweite Durchgang beginnt mit drei Gruppen Buggy 2WD und zwei Gruppen Buggy 4WD, Zeit genug für ein ausgiebiges Frühstück bei Helmut.


links Team Associated SC10 Umbau, rechts Pro-Line Pro-2

In den gefahrenen Läufen sind meist nur die Starts spektakulär. Spitzenreiter in der Fun-Gruppe 7 ist eindeutig Uwe Pietermann vom AMC Langenfeld, der mit seinem Losi TLR 22-4 4WD-Buggy stets acht Runden fährt, was ihm auch den Tagessieg bringt. Dahinter streiten die Langenfelder Boris Weber-Schwartz sowie Marco Acri mit mir stets mit fairen Mitteln um die Plätze, wobei ich Anlaufschwierigkeiten habe und mich erst mit trockener werdendem Kunstrasen deutlich steigere, so knacke ich im vierten Durchgang mit 49,418 die 50-Sekunden-Marke und werde vor den zwei Beetle hinter Uwe Zweiter.


Boris Weber-Schwartz, icke, Marco Acri

Im fünften und letzten Fun-Durchgang schafft der 17,5T-SC10 dann auch noch die sieben Runden in 6:49,183, wiederum Zweiter hinter Uwe. Dennoch sind in der Endabrechnung unter Berücksichtigung von zwei Streichern Boris (4/350) und Marco (5/349) mit ihren Beetle knapp vor mir (7/347).

In der Short Course 2WD Stock Gruppe 11 finden wir unseren Meister in RCRT-Kamerad Frank Ammann (Serpent Spyder), den ich in Trier noch hinter mir lassen konnte, der aber hier mit durchgängig sieben Runden die Nase vorn hat. Ihm dicht auf den Fersen ist Lokalmatador Markus Haas (Losi TLR 22 SCT), während Dieter Peters (Losi) aus Hamm mit mir sportlich um Platz drei rauft.

Auch in Short Course 2WD Stock kann ich mich erst im Laufe des Tages besser durchsetzen, wie in Fun ist es der vierte Durchgang, in dem ich mit 49,936 die 50-Sekunden-Marke durchbreche und mit sieben Runden Gruppendritter werde. Mit viel Selbstbewusstsein, einem schnellen Fahrzeug und Nerverstärke kann ich dieses Kunststück im fünften Durchgang wiederholen, sieben Runden und Platz drei hinter Frank und Markus.


Gruppe 11

Aber wie in Fun mit Boris und Marco kommt meine Leistungssteigerung zu spät, in der Tagesauswertung ist Dieter (9/341) hauchdünn und verdient vor mir (10/340). Die Tagessieger der Klasse Short Course 2WD Stock fuhren in Gruppe 10, dabei setzte sich der Dortmunder Markus Kick (363 Team Durango DESC210) durch vor Local Hero und Mitorganisator Thomas Schwarz (357 Losi TLR 22 SCT), Patrick Becker-Tosch (354, ebenfalls Dortmund und Team Durango DESC210) wird wie bereits in Trier Dritter.


Gruppe 10

Dem Langenfelder Detlef Kammelter (TeamC TM2SC) reicht in der Tageswertung Platz 4, um in der Saisonwertung des NRW Offroad Cup 2015 mit 711 Punkten und zwei Siegen ganz oben aufs Treppchen zu gelangen. Ebenfalls 711 Punkte, aber lediglich einen Sieg hat Thomas Schwarz aufzuweisen, was ihm auch hier Platz zwei bringt. Markus Kick wird in der Jahreswertung mit 710 Punkten sehr knapp Dritter, aber deutlich vor Team-Kollege Patrick Becker-Tosch mit 699 Punkten.


Startaufstellung Stock-Gruppe 10 vor dem ersten Durchgang identisch mit der Saison-Auswertung

Zum Abschluss der Saison 2015 verkündet Guido noch zwei Änderungen für 2016, erstens wird wieder Heart-of-America gefahren und zweitens soll es meine Lieblingsklasse Short Course 2WD Stock nicht mehr geben. Sie wird ersetzt durch Short Course 2WD, eigentlich wie gehabt, aber komplett freie Motorenwahl.


Siegerehrung

Ob lediglich Baugröße 540 analog DMC ORESC2 oder auch 550 analog NORC SCmod werden wir nach Überarbeitung des Reglements nachlesen können. Einen SpeedPassion Competition V3.0 mit 9,5T habe ich bereits seit anderthalb Jahren, ob ich mit dem auf unseren üblichen Strecken tatsächlich deutlich flotter sein oder lediglich deutlich höheren Materialverschleiß beklagen werde, muss sich dann zeigen? Ebenso muss ich schauen, welche Rennfahrer-Kollegen da mitziehen und ob Short Course 2WD meine Lieblings-NORC-Klasse wird?

Vielen Dank an Helmut Post am Grill und Alex Weyl sowie Wolfgang Emons an der Zeitnahme/Moderation für das tolle Rennwochenende auf dem Panic Raceway des Panik Team Troisdorf e.V., Thomas Schwarz und Guido Kraft sind daneben auch noch die treibenden Kräfte des NRW Offroad Cup gemeinsam mit den Vertretern der ausrichtenden Clubs. Vielen Dank für Eure ehrenamtliche Arbeit, und wie sehr wir die schätzen, werdet Ihr kommende Saison trotz der Reglementsänderungen an den Teilnehmerzahlen ablesen können.


Siegerehrung NORC Masters bzw. Lauf 10/2015:
links: Buggy-2WD-Fahrer Guido Kraft, hier Moderator der Siegerehrung
mit Basecap: Tageszweiter Thomas Schwarz
helle Hose: Tagessieger Markus Kick
kurzärmelig: Tagesdritter Patrick Becker-Tosch

NRW Offroad Cup Saison 2015
In der Mitte Champion Detlef Kammelter,
rechts der Zweitplatzierte Thomas Schwarz (Der Trier Triumphator) und
links der Drittplatzierte Markus Kick.
GRATULATION!
 
Ergebnis NRW Offroad Cup Lauf 10/2015 "Masters"
Short Course 2WD Stock   Fun
1. 363 Markus Kick Dortmund   1. 363 Uwe Pietermann Langenfeld
2. 357 Thomas Schwarz Troisdorf   2. 357 Jörg Unkelbach Langenfeld
3. 354 Patrick Becker-Tosch Dortmund   3. 355 Leon Heidemann Hellenthal
4. 353 Detlef Kammelter Langenfeld   4. 350 Boris Weber-Schwartz Langenfeld
5. 350 Frank Ammann Duisburg   5. 349 Marco Acri Langenfeld
6. 349 Rainer Roeske     6. 348 Knippi Knipprath Langenfeld
7. 348 Markus Haas Troisdorf   7. 347 Dirk König Duisburg
8. 342 Walter Hornung Troisdorf   8. 347 Michèle Schmidt Duisburg
9. 341 Dieter Peters Hamm   9. 342 David Steinbüschel Ameisencrew
10. 340 Dirk König Duisburg   10. 341 Fabian Tusche Hamm
11. 337 Thorsten Klein Langenfeld   11. 335 Moritz Nonnen Langenfeld
12. 332 Adrian Poliwoda Langenfeld   12. 331 Stefan Formann  
13. 332 Marcus Holland Duisburg   13. 331 Markus Lichius Troisdorf
14. 328 Marcus Steinbüschel Ameisencrew   14. 326 Hanna Killmann Langenfeld
15. 326 Peter Inger Langenfeld   15. 326 Dieter Peters Hamm
16. 321 Michael Surmann Ameisencrew   16. 318 Michael Surmann Ameisencrew
  17. 316 Sandra Wilke Langenfeld
  18. 315 Matthis Heym  
  19. 113 Thorsten Klein Langenfeld

Platz 9 der NRW Offroad Cup 2015 Jahreswertung Short Course 2WD Stock

Platz 5 der NRW Offroad Cup 2015 Jahreswertung Fun


   

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